April 10, 2026
Brahms-Preis 2026 geht an das Mandelring Quartett
Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein freut sich, den mit 10.000 EURO dotierten Brahms-Preis 2026 an das Mandelring Quartett zu verleihen. Das 1983 von drei blutjungen Geschwistern Schmidt und einer Freundin gegründete Streichquartett hat nach ersten großen Wettbewerbserfolgen eine internationale Karriere gestartet, die bis heute ungebrochen anhält. Tourneen diesseits und jenseits des Atlantiks, von New York und Buenos Aires bis Manila und Peking prägen ihr künstlerisches Leben. Ihr 1997 gegründetes Hambacher Musikfest und die 2010 ins Musikleben gerufene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie sind weitere Zeugnisse ihrer herausragenden Stellung in der Musikwelt. Dabei immer besonders im Fokus: Brahms’ Kammermusikwerk für Streicher, das die „Mandelrings“ mehrfach zyklisch aufgeführt und vielbeachtet auf CDs eingespielt haben. Der große Sir Yehudi Menuhin hat das Streichquartett-Genre einst als „Europas wohl wichtigsten Beitrag zur Kultur“ bezeichnet. Mit dem Brahms-Preis 2026 verneigt sich die Brahms-Gesellschaft vor einem der weltweit angesehensten Streichquartett-Ensembles, das sich beispielgebend für diese so bedeutende Kunst-Gattung einsetzt.
Die Verleihung des mit 10.000 EUR dotierten Brahms-Preises findet am 26. September 2026 um 19 Uhr in der St. Bartholomäus Kirche Wesselburen statt. An diesem Ort erhielt der Vater von Johannes Brahms seine musikalische Ausbildung. Das Mandelring Quartett wird im Rahmen der Brahms-Preisverleihung ein Konzert geben.
Die 1987 gegründete Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein verleiht seit 1988 alljährlich den Brahms-Preis an herausragende Persönlichkeiten und Interpreten der klassischen Musik. Zu den Preisträgern gehören berühmte Namen wie Leonard Bernstein, Sir Yehudi Menuhin, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, Sabine Meyer, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Midori und Kent Nagano.
Brahms-Preisverleihung 2026 an das Mandelring Quartett
Samstag, 26. September 2026, 19 Uhr
Einlass ab 18.30 Uhr
St. Bartholomäus Kirche, Wesselburen
Eine der vergangenen Preisverleihungen:


Zum 50. Geburtstag der Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems wurde das Mandelring Quartett eingeladen, ein Jubiläumskonzert mit demselben Programm zu spielen, das vom Melos Quartett 1976, im ersten Jahr der Schubertiade, aufgeführt wurde:
Schuberts Quartettsatz c-Moll, sein „Rosamunde“-Quartett und „Der Tod und das Mädchen“. Das Mandelring Quartett freut sich über diese Ehre. Das Konzert findet am 30. April 2026 im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems statt und wird vom ORF aufgenommen und am 5. Mai um 19.30 Uhr in seinem Radioprogramm Ö1 gesendet. Weitere Informationen zum Konzert gibt es hier.
März 15, 2026
Vancouver
Hier ist ein Blog über das Konzert des Mandelring Quartetts in Vancouver.

C Mark Mushet
März 9, 2026
Calgary
Nach einem Tourneestart mit leichten Komplikationen beim Einchecken am Frankfurter Flughafen wegen des Extrasitzes für das Cello ist das Mandelring Quartett in Calgary angekommen. Es hat schon sowohl frühlingshafte Temperaturen als auch Schnee erlebt. Das erste Konzert im Saal der University of Calgary war ausverkauft und endete mit Standing Ovation.
Am 22. und 26. Januar 2026 finden zu Ehren von György Kurtágs 100. Geburtstag Konzerte im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und im Saalbau in Neustadt/Weinstrasse statt.
Hier sind Kurzvideos mit dem Mandelring Quartett mit Informationen zu unserer Begegnung mit dem Komponisten:
https://www.youtube.com/shorts/EvFRhswPwIc
https://www.youtube.com/shorts/Gh3Y2r2WLIQ
https://www.youtube.com/shorts/rUcV0mM6X8Q
Wir freuen uns über Follower auf Instagram:
https://www.instagram.com/mandelring.quartett/?hl=de


Antonín Dvořáks ‚amerikanische‘ Kammermusikwerke sind die Früchte einer glücklichen, unbeschwerten Zeit. Und das spiegelt sich in der Musik wider: farbenreich, lebendig, durchdrungen von den musikalischen und landschaftlichen Eindrücken, die er in der Weltstadt New York und während der Sommerferien im ländlichen Iowa aufnahm.
Einige seiner bekanntesten und beliebtesten Werke sind in den USA entstanden, darunter das ‚Amerikanische‘ Streichquartett, das auf eine in der Kammermusik einzigartige Weise Landschaftsmalerei und Gefühlsausdruck verbindet. In seinem Schatten steht, völlig zu Unrecht, das ebenfalls als ‚Amerikanisches‘ bezeichnete Streichquintett Es-Dur: ein farbenreiches, meisterhaft geschriebenes Werk, in dem Dvořák den Geist indianischer Musik einzufangen versuchte.
Beide Werke gehören seit vielen Jahren zu den Lieblingsstücken des Mandelring Quartetts. Eine Neuentdeckung waren für das Ensemble hingegen die Humoresken op. 101, die hier in der Ersteinspielung einer Bearbeitung für Streichquartett vorliegen (Bearbeitung: Matthias Eichhorn). Darunter ist auch die unsterbliche Melodie, die die Comedian Harmonists unter dem Titel „Eine kleine Frühlingsweise“ zum Klassik-Schlager werden ließen.
Die CD kann auch zum Preis von 18,00 € plus 2,00 € Versandkosten bei den Musikern bestellt werden (ab zwei CDs entfallen die Versandkosten). Dazu bitte eine E-Mail an info@mandelring.com schicken.
April 1, 2025
Das 28. Hambacher Musikfest steht bevor

Das Programm des 28. Hambacher Musikfests.
Der Flyer mit dem gesamten Programm zum Download als PDF.
Tickets gibt es hier:
https://hambachermusikfest.de/tickets-kammermusik-festival/
März 27, 2025
Erinnerung an eine Begegnung mit György Ligeti

Anlässlich des Konzerts in der Berliner Philharmonie, bei dem des erste Quartett „Métamorphoses nocturnes“ von György Ligeti auf dem Programm stand, erinnert sich Nanette Schmidt an die Arbeit des Quartetts mit dem Komponisten:
Ein sonniger Morgen im Februar 1995. Wir klingeln an der Tür von György Ligeti in der Möwenstraße in Hamburg. Erst passiert gar nichts. Dann öffnet der Meister – im Schlafanzug, die Haare verwuschelt und die Augen tief verschattet. Offenbar hat er unsere Verabredung vergessen. Aber er lässt sich nichts anmerken und begrüßt uns freundlich.
Zwischen Stapeln von Noten und Büchern, die überall in der kleinen Wohnung zur Decke wachsen, packen wir die Instrumente aus. Ligeti fragt, ob wir etwas dagegen hätten, dass er beim Zuhören frühstückt. Er setzt sich vor uns an den Tisch, die Partitur seines zweiten Streichquartetts vor sich, und beginnt sein Müsli zu verspeisen. Was ihn nicht im mindestens davon abhält, genauestens zuzuhören: Nachdem wir zu Ende gespielt haben, fängt er an, intensiv mit uns zu arbeiten.
Im Nu vergehen zwei Stunden, in denen wir tief in die Details des Werkes eintauchen. Zwei Stunden, in denen es darum geht, die Extreme auszureizen, gläserne Klänge, rasend schnelles Tempo, fast unhörbares Pianissimo, intensivstes Fortissimo… Am Ende eine herzliche Verabschiedung.
Unvergesslich, dieser Vormittag in Ligetis Wohnung!
März 22, 2025
HR2-Rezension
hr2-Kultur rezensierte das Konzert des Mandelring Quartetts vom 22. März 2025 auf Hof Fleckenbühl in Cölbe bei Marburg. Der Podcast ist hier zu finden:
https://www.hr2.de/podcasts/hr2-fruehkritik-fleckenbuehler-halten-hof—das-mandelring-quartett-brilliert-in-coelbe-schoenstadt,audio-105510.html

November 23, 2024
Konzerte mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

© Wilfried Dechau
In den Konzerten mit der enorm engagierten Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz am 21., 22. und 23. November 2024 in Neustadt, Kaiserslautern und Mannheim standen Edward Elgars „Introduktion und Allegro“ und Stefan Heuckes „Metamorphosen eines Satzes von Franz Schubert“ auf dem Programm. Es war für uns nicht nur ein Vergnügen, sondern auch ein außergewöhnliches Erlebnis, als Solisten mit großem Orchester zu spielen. Insbesondere Stefan Heuckes faszinierendes Werk, das sich auf den wunderbaren langsamen Satz aus Schuberts letztem Streichquartett bezieht, war sehr bewegend.
