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Aktuelles

Aktuelles

Der Tagesspiegel schreibt über den Brahms-Zyklus des Mandelring Quartetts im Radialsystem:

„Zwei Tage nichts als Brahms, erst die drei Streichquartette, dann die Quint- und Sextette: ein Programm, in seinem enzyklopädischen und zugleich heiter-unverkrampften Charakter wie geschaffen fürs Radialsystem. Und fürs Mandelring Quartett, das sich gern dem Gesamtwerk eines Komponisten widmet und dafür gerühmt wird, zu den besten Quartetten der Welt zu gehören.“

Die Erweiterung des Quartetts zum Sextett durch Roland Glassl und Wolfgang Emanuel Schmidt kommentiert der Rezensent: „So ist nun jede Stimme doppelt besetzt, eine Ahnung von symphonischer Klangfülle durchzieht den Saal … und wüsste man nicht, dass hier zwei Gäste dabei sind, könnte man denken, die sechs träten schon seit Jahrzehnten zusammen auf, so sauber, bestechend klar und homogen ist das Klangbild – bis hin zur temporeichen Schlusscoda.“

Auf die beiden Sextette, die das Mandelring Quartett auch auf seiner neuesten CD vorgelegt hat, geht der Autor so ein: „Die strömende Melodik von Opus 18 setzen die Mandelrings mit einem in Bernsteinfarben schimmernden, klassisch ausgewogenen Timbre um …“ und „Atmende Crescendobögen dann auch bei Opus 36, mit dem herrlich lyrischen Hauptthema im Eingangs-Allegro, . Eine irrwitzig schnelle Stretta setzt auch hier den Schlusspunkt hinter einem inspirierenden Kammermusik-Nachmittag … Großer Jubel.“


März 22, 2017

Schulkonzert

Auf der US-Tournee fanden auch zwei Schulkonzerte statt, hier Foto-Impressionen: USA Schulkonzert 1

USA Schulkonzert 2

 


März 7, 2017

Kurioses

Bei der Abreise zur US-Tournee hatten wir es mit besonders kunstsinnigem Sicherheitspersonal zu tun.
FRA 8:20 bei Bernhard – zum Cello kam die Frage, ob es aus dem Biedermeier stamme …
TXL 6:15 bei Andreas – kritischer Blick beim Durchleuchten …, Andreas: „Soll ich öffnen?“ „Nene, dit is ne Bratsche, wa?“ Andreas: „Toll, sie sind Klasse!“ Der Kontrolleur: „Un nich vajessen, immer schön kolophonieren!”


Zum zweiten Konzert des Berlin-Zyklus im Februar schrieb der Rezensent von HUNDERT11 – Konzertgänger in Berlin, Albrecht Selge:
„Der Ton der Mandelrings zeichnet sich durch derartige Spannung und zugleich Zerbrechlichkeit aus, dass man fürchtet, da werde schon in den ersten Takten alles bersten: die Musik, die Seele des Hörers, die ganze Welt. Stattdessen singen und schreien sie sich aus, in Schrecken und unfassbar fahler Schönheit: Musik, Seele, Welt.“

Clemens Goldberg, vom Kulturradio des RBB bemerkt zu Bergs „Lyrischer Suite“:
„Keine Drama der Einsamkeit, sondern ein Liebesdrama zwischen Alban Berg und Hanna Fuchs spielt sich in seiner Lyrischen Suite ab. Wieder spielt das Quartett in fantastischer Ausleuchtung der hoch virtuosen Partitur, beklemmend das Flüstern des dritten Satzes, glühend die Liebesnacht.“

Die Berliner Zeitung schreibt:
„Einen Berg kann man auf zwei Arten spielen: kühl und analytisch oder mit großem Ton und Pathos. Das Mandelring Quartett kombiniert beides und  beherrscht die Partitur mit atemberaubender Präzision.“

Zum abschließenden Werk des Programms, Schuberts letztem Quartett in G-Dur ist bei Albrecht Selge zu lesen:
„Der Schubert des Mandelring Quartetts ist so beredt, dass er sprachlos macht. Sowas von schmerzlich, sowas von schön.“


November 18, 2016

Neue Brahms-CD

Die neue Brahms-CD des Mandelring Quartetts ist erschienen. Sie enthält die beiden Streichquintette, die zweite Bratsche spielt Roland Glassl.
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Das Mandelring Quartett hat künftig zusätzlich zu seiner Reihe in der Berliner Philharmonie auch eine eigene Reihe in der Residenz in München. Der München-Zyklus beginnt in der Saison 2016/17 mit drei Konzerten im Max-Joseph-Saal.
Die Termine:
15.11.2016, 19.30 Uhr Mandelring I – Brahms und die Romantik
31.01.2017, 19.30 Uhr Mandelring II – Brahms und seine Zeitgenossen
30.05.2017, 19.30 Uhr Mandelring III – Brahms und die frühe Moderne
Ein Flyer mit näheren Informationen ist hier zu finden.


Eindrücke vom zweiten Konzert des Berlin-Zyklus des Mandelring Quartetts sind hier zu finden.


Mit diesen Worten beschreibt die Berliner Zeitung in ihrer Rezension des Eröffnungskonzerts des diesjährigen BERLIN-ZYKLUS die Wiedergabe des Brahms-Quartetts. Andreas Willwohl wird „Glücksfall“ eines neues Ensemblemitglieds genannt. Näheres ist hier zu finden.


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Die Einspielung des Mandelring Quartetts der gesamten Kammermusik für Streicher von Mendelssohn wurde für die International Classical Music Awards nominiert. Weitere Informationen sind hier zu finden.


Über das Konzert in Neustadt/Weinstraße schrieb der Rezensent:
„Der erste Abend der Klassik-Reihe des Mandelring Quartetts wurde zu einem beglückenden Fest von Kammermusik exquisitester Art.“ und setze fort: „Die Ovationen nach den einzelnen Darbietungen und zum Schluss des Programms waren überwältigend enthusiastisch. … Da war alles perfekt: der absolut homogene, stets durchsichtige Ensembleklang und die exemplarisch gezielte Linienführung als Grundlage zum höchst lebendigen, intensiven kammermusikalischen Dialog, die nahtlosen Übergänge, die höchst reaktionsschnell nachvollzogenen plötzlichen dynamischen Wechsel.“
Zur Dynamik merkte er an: „die Piano-Kultur des Mandelring Quartetts ist schier verblüffend. Es wird nicht lediglich leise und noch leiser gespielt, vielmehr verfügt das Ensemble über eine ungemein weit gefächerte Skala raffinierter Tonnuancen und Zwischentöne, die überaus differenziert eingesetzt werden.“
Die Rheinpfalz

Wenige Tage später war in der Rezension des Auftaktkonzerts des Mendelssohn-Zyklus in Mannheim unter der Überschrift „Expressive Grenzbereiche“ zu lesen:
„Die vier Interpreten stoßen konzentriert und einfühlsam zu expressiven Grenzbereichen vor, deren Energien auch dann spürbar bleiben, wenn die untergründig brodelnden Kräfte gelegentlich einer wunderbar durchgehörten Helligkeit weichen.“
Im Folgenden hieß es poetisch: „Wo es Schönes aus dem Notenbild zu bergen gibt, sind die Mandelring-Leute ebenso gewissenhaft und inspiriert zur Stelle wie bei den schroffen, an Beethoven geschulten Abstürzen, die von den Bedrohungen des Lebens zu berichten scheinen.“
Mannheimer Morgen